Strom geben, verteilte Energiegruppe

Geld

(alle Preisangaben netto)

Monetärer Kurzschluss

Du wirst mit Deiner Stromerzeugungsanlage zum Stromgeber Deiner verteilten Gruppe. Die Netzeinspeisung wird damit nicht mehr an den Verteilnetzbetreiber vermarktet, sondern an BUZZN. Für sie erhältst Du die BUZZN Einspeisevergütung. Hinzu kommt der BUZZN Bonus. Beide werden durch die Stromnehmer finanziert.

BUZZN Einspeisevergütung

Einspeisevergütung für EEG-Stromgeber

Für Stromgeber, die mit ihrer Photovoltaik-, Wasser- oder Windkraftanlage auf Grundlage des im EEG verankerten Marktprämienmodells bei BUZZN einspeisen, entspricht die BUZZN Einspeisevergütung dem „Monatsmittelwert des energieträgerspezifischen Marktwerts“. BUZZN multipliziert dazu Deine Jahresnetzeinspeisung mit dem Jahresmarktwert als arithmetischem Mittel der Monatswerte.

Hinzu kommt als EEG-Förderanteil die EEG-Marktprämie, welche vom Netzbetreiber vergütet wird. Dieser Förderanteil ist sogar um max. 0,4 Ct/kWh höher als bei der EEG-Vergütung ohne Direktvermarktung.

Mehr zum Marktprämienmodell hier, die aktuellen und historischen Marktwerte und Managementprämien hier.

Einspeisevergütung für KWKG-Stromgeber

Für Stromgeber, die mit ihrem Blockheizkraftwerk (BHKW) auf Grundlage des KWKG bei BUZZN einspeisen, enstpricht die BUZZN Einspeisevergütung derzeit dem KWK-Index der Strombörse EEX. BUZZN multipliziert dazu Deine Jahresnetzeinspeisung mit dem Jahresindex als arithmetischem Mittel der Quartalswerte.

Dadurch entfällt die herkömmliche Vergütung Deiner Netzeinspeisung nach KWK-Index durch den örtlichen Netzbetreiber („Üblicher Preis“ im Sinne des KWKG), nicht jedoch der KWK-Zuschlag (derzeit 4 bzw. 8 Ct/kWh) sowie die Entgelte für vermiedene Netznutzung. Diese beiden Positionen werden — sofern anwendbar — weiterhin vom Netzbetreiber vergütet.

Die aktuellen und historischen Zahlen zum KWK-Index hier.

Einspeisevergütung für Freie Stromgeber

Über Betreiber, die mit ihrer Stromerzeugungsanlage frei, d. h. außerhalb von EEG oder KWKG, einspeisen, freut sich BUZZN ganz besonders. Das BUZZN Team setzt alles daran, freien Stromgebern eine attraktivere Vermarktungsmöglichkeit als beim örtlichen Netzbetreiber anzubieten.

Bist Du solch ein freier Einspeiser? Dann nimm bitte Kontakt mit dem BUZZN Team auf, damit gemeinsam ein Weg gefunden werden kann, wie Dein Strom möglichst schnell Deine verteilte Gruppe elektrisieren kann.

BUZZN Bonus

Der BUZZN Bonus bemisst sich am Stromverbrauch der Stromnehmer Deiner verteilten Energiegruppe. Mehr dazu hier.

Grundpreis

Als Stromgeber ohne Smart Metering zahlst Du einen Grundpreis von derzeit 7,00 Euro pro Monat.

Als Stromgeber mit Smart Metering von BUZZN entfällt für Dich der Grundpreis.

Sonstige Entgelte

EEG-Strom geben

Leistungsmessung

Für Stromgeber, die mit ihrer Photovoltaik-, Wasser- oder Windkraftanlage auf Grundlage des im EEG verankerten Marktprämienmodells bei BUZZN einspeisen, bestehen zusätzliche Anforderungen an die Messtechnik, nämlich einen Zähler mit Leistungsmessung, der an der Stelle installiert und betrieben werden muss, an der der überschüssige EEG-Strom ins öffentliche Netz übergeben wird.

Sofern diese Leistungsmessung bei Dir noch nicht installiert ist, ist eine Nachrüstung erforderlich, die mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. BUZZN bietet die notwendige Leistungsmessung an.

Da die Kosten einer Leistungsmessung fix sind, steigt die Wirtschaftlichkeit des EEG-Stromgebens über BUZZN mit zunehmender Überschusseinspeisung. Ein Berechnungsbeispiel dazu lassen wir Dir im Zuge einer unentgeltlichen und unverbindlichen Prognose vorab zukommen.

Fernsteueroption

Für EEG-Anlagen, die per Direktvermarktung einspeisen, besteht die Forderung nach einer Fernsteueroption für BUZZN, und das zusätzlich zu und unabhängig von einem eventuell bereits verbauten Fernwirksystem des Netzbetreibers für Ausnahmesituationen im Netz, um dann die Einspeisung der Anlage aus der Ferne drosseln zu können. BUZZN wird seine Fernsteuerung – außer zu einmaligen Testzwecken – jedoch nie betätigen.

Sofern bei Dir noch keine Fernsteueroption für den Abnehmer Deines Stroms installiert ist, wird eine Nachrüstung erforderlich, die mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Die Kosten variieren von Netzbetreiber zu Netzbetreiber und liegen derzeit zwischen einmalig 200,00 und 400,00 €.

Da die Kosten einer Fernsteueroption fix sind, steigt die Wirtschaftlichkeit des EEG-Stromgebens über BUZZN mit zunehmender Überschusseinspeisung. Ein Berechnungsbeispiel dazu lassen wir Dir im Zuge einer unentgeltlichen und unverbindlichen Prognose vorab zukommen.

KWKG-Strom geben

Für Stromgeber, die mit ihrem Blockheizkraftwerk (BHKW) auf Grundlage des KWKG bei BUZZN einspeisen, entstehen keine sonstigen Entgelte.

Freien Strom geben

Ob für Stromgeber, die mit ihrer Stromerzeugungsanlage frei, d. h. außerhalb von EEG oder KWKG, bei BUZZN einspeisen, sonstige Entgelte anfallen, muss im Einzelfall geklärt werden. Oft auch im Wege einer Verhandlung mit dem Netzbetreiber, die das BUZZN Team gerne für Dich übernimmt.

Bitte nimm Kontakt mit dem BUZZN Team auf, damit Dein Fall genauer unter die Lupe genommen werden kann.

Abrechnung

BUZZN Einspeisevergütung: Als Stromgeber verkaufst Du Deinen überschüssigen Strom nicht mehr an Deinen örtlichen Netzbetreiber, sondern an BUZZN. BUZZN ermittelt dafür auf Grundlage Deiner voraussichtlichen jährlichen Einspeisemenge einen monatlichen Abschlag. Dieser wird dann ab Einspeisebeginn jeweils zum Monatsende von BUZZN auf Dein Bankkonto überwiesen.

Dein Netzbetreiber wird seinen Abschlag entsprechend nach unten anpassen, muss Dir aber weiter Abschläge für diejenigen Vergütungsbestandteile zahlen, die BUZZN aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nicht übernehmen kann. Dazu zählen bei KWKG-Anlagen der KWK-Zuschlag und die vermiedenen Netznutzungsentgelte, bei EEG-Anlagen die Marktprämie als EEG-Förderanteil (mehr zum Marktprämienmodell hier).

Abrechnung für EEG-Stromgeber

Marktprämie: Als EEG-Stromgeber hast Du einen elektronischen Zähler mit Fernauslesung. Deinem örtlichen Netzbetreiber sind die monatlich von Dir ins öffentliche Netz eingespeisten Strommengen daher bekannt. Diese Strommengen rechnet er Dir gegenüber dadurch ab, dass er sie mit der Marktprämie multipliziert (manche Netzbetreiber weisen übrigens die Marktprämie nicht explizit aus, sondern ziehen von Deinem gesetzlichen Einspeisevergütungssatz – genaugenommen dem “unverminderten anzulegenden Wert” – den energieträgerspezifischen Marktwert ab). Da die Marktprämie monatlich rückwirkend berechnet wird, kann die Abrechnung frühestens im Monat nach dem Liefermonat erfolgen. Sofern Dein Netzbetreiber tatsächlich monatlich abrechnet, sollte er die bisherigen monatlichen Abschlagszahlungen logischerweise einstellen.

BUZZN Einspeisevergütung: Der Netzbetreiber leitet Deine monatlichen Strommengen an BUZZN weiter. Darauf aufbauend erstellt BUZZN nach Ablauf eines Kalenderjahres bis Ende Februar des Folgejahres Deine Stromgeber-Abrechnung für den eingespeisten Strom. Deine Abschlagszahlungen werden in der Jahresabrechnung berücksichtigt, Dein Abschlag für das Folgejahr gegebenenfalls angepasst.

Abrechnung für KWKG-Stromgeber

KWK-Zuschlag/vermiedene Netznutzungsentgelte: Als KWKG-Stromgeber liest Du, der Netzbetreiber als Grundmessstellenbetreiber oder ein von Dir beauftragter alternativer Messdienstleister am 31.12. jedes Jahres Deinen Einspeisezähler ab. Aus dem Zählerstand ergibt sich die von Dir im Laufe des Jahres eingespeiste Strommenge. Auf Grundlage dieser Strommenge erstellt Dein örtlicher Netzbetreiber seine Abrechnung Dir gegenüber für den KWK-Zuschlag sowie die vermiedenen Netznutzungsentgelte.

BUZZN Einspeisevergütung: Sobald Dir die Netzbetreiber-Abrechnung mit den festgestellten Mengen vorliegt, übersendest Du sie an das BUZZN Team, das darauf aufbauend Deine Stromgeber-Jahresabrechnung für den eingespeisten Strom erstellt. Deine Abschlagszahlungen werden in der Jahresabrechnung berücksichtigt, Dein Abschlag für das Folgejahr gegebenenfalls angepasst.

Abrechnung für Freie Stromgeber

BUZZN Einspeisevergütung: Als freier Stromgeber liest Du, der Netzbetreiber als Grundmessstellenbetreiber oder ein von Dir beauftragter alternativer Messdienstleister am 31.12. jedes Jahres Deinen Einspeisezähler ab. Aus dem Zählerstand ergibt sich die von Dir im Laufe des Jahres eingespeiste Strommenge. Solltest Du über einen fernauslesbaren elektronischen Zähler mit Leistungsmessung einspeisen, sind die Mengen in der Regel bereits am Ende eines jeden Liefermonats bekannt.

Der Netzbetreiber leitet Deine Strommengen an BUZZN weiter. Darauf aufbauend erstellt BUZZN nach Ablauf eines Kalenderjahres bis Ende Februar des Folgejahres Deine Stromgeber-Abrechnung für den eingespeisten Strom. Deine Abschlagszahlungen werden in der Jahresabrechnung berücksichtigt, Dein Abschlag für das Folgejahr gegebenenfalls angepasst.

Der BUZZN Bonus bemisst sich am Stromverbrauch der Stromnehmer Deiner verteilten Energiegruppe. Nach Ablauf eines Kalenderjahres landet für jede durch Deine Stromnehmer verbrauchten Kilowattstunde ein Cent (netto) des Arbeitspreises in einem Bonuspool, der anschließend im Zuge Deiner Stromgeber-Jahresabrechnung an Dich ausgeschüttet wird.

Umsatzsteuer

Wenn Du als Betreiber Deiner Anlage umsatzsteuerpflichtig bist, kommt zum monatlichen Grundpreis noch die Umsatzsteuer hinzu. Allerdings bist Du als Unternehmer berechtigt, sie als Vorsteuer abzuziehen.

Auf die BUZZN Einspeisevergütung und den BUZZN Bonus schlagen wir die Umsatzsteuer ebenfalls auf. Dir wird also die BUZZN Einspeisevergütung und der BUZZN Bonus zuzüglich Umsatzsteuer ausgezahlt. Den Umsatzsteueranteil musst Du allerdings an den Fiskus abführen.

Wenn Du als Betreiber deiner Anlage nicht umsatzsteuerpflichtig bist (Kleinunternehmer), kommt zum monatlichen Grundpreis ebenfalls die Umsatzsteuer hinzu. Dies liegt daran, dass wir als GmbH umsatzsteuerpflichtig sind und der Grundpreis einer Leistung entspricht, die wir Dir in Rechnung stellen. Auch wenn Sie jeden Monat gleichzeitig mit der Einspeisevergütung verrechnet wird.

Auf die BUZZN Einspeisevergütung und den BUZZN Bonus hingegen schlagen wir in diesem Fall keine Umsatzsteuer auf. Du musst allerdings auch keinen Anteil mehr an den Fiskus abführen.

Interesse geweckt?
Fordere unentgeltlich und unverbindlich eine Prognose für eine verteilte Energiegruppe an.